Education of the Mentally Challenged
EMC-Ghana Projekt

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Jubiläum

Hintergrund
Etwa 10% der Bevölkerung Ghanas sind von einer Behinderung betroffen. Es steht nur wenigen sehr begrenzte Möglichkeiten einer schulischen und beruflichen Bildung zur Verfügung. Staatliche Sonderschulen und Förderklassen in Regelschulen werden nach und nach aufgebaut. Neben teils mangelnder Infrastruktur fehlt den Lehrern die Erfahrung im Umgang mit den benachteiligten Kindern und Jugendlichen. 

Gründung des EMC-Ghana Projects
Das EMC-Ghana Project entstand 1995 um den Schulaufbau der ersten Sonderschule Ghanas, der Garden City Special School (GCSS) in Kumasi, zu unterstützen. Die Iniatiave  für diese Schule enstand 1977, als betroffene Eltern sich zusammenschlossen um Ihren Kindern eine Schulausbildung und gerechte Btereuung zusichern wollten.
Seit 15 Jahren ist das Projekt aktiv und feierte 2010 sein 15 jähriges Jubiläum

Was Wir tun
Die Form der Unterstützung ist in einen finanziellen und einen personellen Bereich aufgeteilt.
Wir fördern und organisieren Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrer und Lehrerinnen sowie Direktorinnen und Direktoren in Ghana. Durch finanzielle Zuschüsse konnte eine nationales Musik Festival für Sonderschulen entstehen und seit 6 Jahren jährlich stattfinden. Heute gibt es viele nationale Sponsoren und die Zuschüsse werden weniger. Projekte wie der Aufbau einer ökologischen Schulfarm, das Equipment für eine Tanz und Trommelgruppe sowie für einen Batik Worshop und vieles mehr werden gefördert.
 
Über das Projekt werden jährlich PraktikantInnen an die Schulen in Ghana vermittelt. Dort 
lernen die sie, den Unterricht unter den schwierigen Verhältnissen mitzugestalten und Ideen einzubringen. Die Mitarbeit reicht von Ergo- und Phsiotherapie, über individuelle Förderung bei Übergewicht, Konzentrationsschwierigkeiten, bis hin zu handwerklichen und landwirtschaft- lichen Aktivitäten. Darüber hinaus organisieren PraktikantInnen konkrete Projekte zusammen mit der Schulleitung zur berufsorientierten Vorbereitung, wie handwerkliche Workshops mit anschließender Vermarktung der Produkte (z.B. Batik und landwirstchaftliche Produkte). Durch den Austausch von Ideen und Konzepten findet ein durchaus komplizierter aber fruchtbarer interkultureller Austausch statt, von dem beide Seiten profitieren. Bei der Unterstützung der Schule wird grundsätzlich auf Transparenz und Einbeziehung der lokalen Behörden geachtet.

Kooperation und Vernetzung

Wir kooperieren mit staatlichen und Nicht-Regierungsorganisationen im In- u. Ausland, z.B.:
  • Special Education Division (SpED) des Ghana Education Service (GES)
  • Africa Action / Deutschland e.V. (aa/D)
  • Behinderung und Entwicklungszussammenrabeit e.V. (bezev) 
  • Kindermissionswerk Deutschland
  • Landkreis Vogtland / Sachsen